Duerer

Duerer

  1. Blinder Passagier
  2. Kanada
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3 weeks ago

Duerer
Liebe Alle! Die Doppel-Vinyls sind endlich eingetroffen und sie sehen so unverschämt gut aus! Wir werden in den nächsten Tagen die Vorbestellungen abarbeiten und alles in den Versand geben. Selbstverständlich könnt ihr die Platte weiterhin über Bandcamp bestellen.save-it.cc/ar/duerer ... See MoreSee Less
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2 months ago

Duerer
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DISKOGRAPHIE

UEBER UNS

DUERER aus Erfurt zeigen auf ihrem Debütalbum das Schmerzhafte und Schöne im Abschied und der Veränderung. Fünfzehn Songs über das Auseinanderleben und Sich-verlieren. Fünfzehn Songs von Daniel und Danny, die nicht nur einen Moment, sondern auch die bewegte Geschichte der Band erzählen. Wer kurz nach der Gründung sein Bundesland beim Bundesvision Song Contest vertritt und dann fast ein Jahrzehnt mit drei EPs und Touren verbringt, bis das Debütalbum endlich, endlich da ist, der hat viel zu erzählen. Es ist Zeit für DUERER.

 

“Und wenn in jedem Ende auch ein Anfang wohnt und ein Blick hinter Fassaden lohnt” – DUERER, “Niemals wie die anderen”

 

Bereits in der Schule finden sich Daniel Matz und Danny Müller-Sixer. Beide brennen für die Musik. Schnell ist klar, wie gut ihr musikalisches Arbeiten zusammen funktioniert. Sie nehmen erste Tracks auf. Daniel schreibt Song um Song. Danny dichtet, textet und erzählt. Es passt einfach. Und das so gut, dass die Band kaum ihren dritten Auftritt spielt und schon den Thüringen Grammy gewinnt. Das wiederum bringt DUERER auf den Radar von Stefan Raab. Sie spielen den Bundesvision Song Contest und schließen ihn mit einem veritablen elften Platz ab. Es wird getourt. Die erste EP “Melancholische Euphorie” mit der Single “Was gestern war” erscheint. Es läuft für die Band. Der Indie-Rock á la Blockparty oder Editors holt viele ab.

 

Wer mit so einem Tempo in die Musikwelt stolpert, der braucht einen Moment, um sich zu besinnen, neue Gedanken, Ideen, Eindrücke und sich selbst zu sammeln. Daniel und Danny schreiben weiter, bald kommt die nächste EP, “Luftschloss” mit sechs Songs. Etwas mehr Turbostaat, etwas weniger Pop. Nach dem Wirbel der ersten Jahre kehrt Ruhe und Routine ein bei DUERER. Die wilden Uni-Jahre sind vorbei. Man bricht in neue Städte, neue Leben auf, lässt alte Mitstreiter ziehen, findet neue. Veränderung braucht Zeit. EP Nummer drei “Zugvogel”, melancholischer, besonnener, zeigt dann die Veränderung.

 

DUERER sind musikalisch ruhiger, weniger aufgekratzt geworden. Mehr Kings of Leon, weniger Turbostaat. Im Sommer 2019 ist klar: es ist Zeit für das Debütalbum. Innerhalb weniger Monate schreiben die beiden weit über zwanzig Songs. Vor Lockdown und Live-Zwangspause, einfach, weil es an der Zeit war. Nach der Vorproduktion und strenger Auswahl bleiben vierzehn übrig. Man geht ins legendäre Tool House Studio (Giant Rooks, Heisskalt, Van Holzen, Kettcar) für die Schlagzeugaufnahmen. Gitarre, Bass und Vocals kommen später dazu. Die Songs wachsen, das Album nimmt Gestalt an.

 

Natürlich geht auch 2020 nicht spurlos an DUERER vorbei. Und so entsteht als Nachzügler und Spiegel der allgemeinen Stimmung im September 2020 der Song “Stumme Schatten”. Fünfzehn Lieder zwischen Ausbruch und Innehalten. Zwischen Loslassen, sich fangen und sich verlieren. Schmerzhafte Veränderung, wehmütige Erinnerung, aber immer den Blick auch nach vorne gerichtet. Ihr Album ist so sehr DUERER, einen anderen Titel als den Bandnamen kann es zum Debüt nicht geben. Überhaupt der Bandname: natürlich assoziiert man den Namen sofort mit dem berühmten Renaissance-Maler Albrecht Dürer. Renaissance – Neuerfindung, Aufbruch – nichts Anderes würde so gut als Bandname passen: DUERER. Nach langer Pause, nach dem man sich und die Lieder und Melodien gesammelt hat, folgt die Wiedergeburt.
Im Sommer 2021 ist alles soweit. Gemischt von Simon Freidhöfer (u.a. Coco, Jeremias) von den Off the Road Studios, gemastert von Kai Blankenberg (u.a. Beatsteaks, Udo Lindenberg) – stehen fünfzehn Songs in den Startlöchern.

 

DUERER von DUERER wird im Frühjahr 2022 erscheinen. Als erster Vorbote des Albums kommt “Kanada”. Sich in der endlosen Weite verlieren, das verlorene Umherziehen in der schneebedeckten Ebene, in der das Auge keinen Fixpunkt findet, den Weg zum Ziel machen – wir alle kennen das Gefühl. Mit dem gigantisch-großen, menschenleeren Land in Nordamerika “verbindet man die Weite, das Ziellose und die Suche”, sagt Danny.

 

Weiter geht es mit der zweiten Single “Blinder Passagier”. Am Video fällt auf: es gibt einen visuellen Zusammenhang zu ”Kanada”. Die Wanderung Dannys in “Kanada” endet im verlassenen Haus von “Blinder Passagier”, wo die Band auf ihn wartet. Ein roter Faden wird gesponnen. Nach der Sinnsuche von “Kanada” kommt die Coming-of-Age-Story von “Blinder Passagier”. “Vom Bolzplatz zur Schule, in der Uni Superstar – du warst immer da” – auf das Auseinanderdriften einer Freundschaft blicken DUERER voller Wut und Melancholie.

 

Die dritte Auskopplung “Schwerelos” schlägt da ruhigere Töne an. Eine Geschichte über verlorene Liebe, gleichzeitig beflügelt und voller Zukunftsängste. Der Zustand zwischen Fallen und Aufprall – schwerelos.

 

“Tag am Meer ist unser ältester Song. Wir haben die Musik immer wieder umgeschrieben, aber erst mit der Version aus dem Sommer 2019 waren wir zufrieden.”

 

Bis zum Albumrelease im Frühjahr wird es noch zwei weitere Singles geben. “Tag am Meer” lässt den schwermütigen Blick schweifen. Sich im Rauschen und im Horizont verlieren, den Kopf und die Seele frei bekommen, kurz Innehalten und die Freiheit von der Schwere genießen – sie aber nie vergessen.

 

“Stumme Schatten” schließt als fünfte Single dann die Brücke zum Release von “DUERER”. “Nur mit dir ist es so schön, allein zu sein” – die trotzige Reaktion auf das Drinnen-bleiben-müssen von 2020 eröffnet den Frühling mit Ohrwurmmelodie und Mitnickgarantie.

 

Zum Albumrelease kommt als Fokustrack und sechste Single “Gleis 2”. Eine Ode an all die Leben zwischen Vorstadt und Zentrum, an die Veränderung zwischen neuem Lebensabschnitt und alten Kiezen.

 

Daniel Matz und Danny Müller-Sixer werden mit DUERER und Bandkollegen Alexander Lorenz (Keys), Felix Müller-Litz (Drums), Marcel Jakob (Bass) und Martin Neubauer (Gitarre) den Rest von 2022 mit Festivalshows und einer ausgedehnten Herbsttour verbringen. Und wer weiß, vielleicht auch mit schon den nächsten Songs in Arbeit. Veränderung gibt es genug.

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